Von Weitem umzingelt

Prosa und Gedichte 2016–2023, Feuilletons 2012–2024 Werkausgabe Band 8

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ISBN 978-3-85218-661-0
ca. 400 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 28.08.2025
Artikelnummer: 661

Das poetische Schaffen des großen Schweizer Autors Klaus Merz

Präzise, dicht, berührend
Klaus Merz bewegt sich seit seinen literarischen Anfängen sprachgewandt im Bereich der Lyrik. In Gedichten und Kurzprosa zeigt er als einer der bekanntesten Schweizer Autoren die ganze Bandbreite seiner sprachlichen Kunstfertigkeit. Dies wird nicht nur durch seine neueren Veröffentlichungen (zuletzt: „Noch Licht im Haus", 2023), sondern auch durch seine Werkausgabe belegt, deren erster Band seine frühen Gedichte, die Bände 2 bis 6 Prosatexte und der siebte Band die Lyrik von 1992–2013 umfasst. Der achte Band macht nun das poetische Schaffen von Klaus Merz aus den letzten acht Jahren zugänglich und sammelt zugleich Feuilletons aus seiner Feder, die in den letzten zwölf Jahren in verschiedenen Zeitungen und Büchern erschienen sind.


Eine der prägenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Der Band „Von Weitem umzingelt" beinhaltet ein persönliches Gespräch zwischen dem Autor Klaus Merz und dem Herausgeber der Werkausgabe und Merz-Kenner Markus Bundi. Darin gibt Klaus Merz tiefe Einblicke in die Arbeit eines Schriftstellers, in das Entstehen von Texten, erzählt von Gleichgesinnten, Wegbegleitern, Inspiration. Es sind Einblicke, die sein Schaffen nah- und greifbar werden lassen.
Klaus Merz’ Lyrik und Prosa wirken zeitlos und scheinen doch fest verankert; der Schriftsteller fokussiert in seinem Schreiben auf das Wesentliche, auf das, was keiner Streichung mehr bedarf. Seine Texte zeichnen sich durch sanfte Töne aus, durch genau und fein gearbeitete Formulierungen.


„Innenschau und sprachliche Verdichtung prägen das Werk von Klaus Merz. Mit dem Aargauer Autor wird eine eher leise, jedoch umso eindringlichere und gewichtige Stimme ausgezeichnet, die einen Echoraum weit über die Schweizer Grenzen hinaus findet."
Schweizer Grand Prix Literatur 2024

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Autor*innen
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Klaus Merz
Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Hermann-Hesse-Literaturpreis 1997, Gottfried-Keller-Preis 2004, Aargauer Kulturpreis 2005, Werkpreis der schweizerischen Schillerstiftung 2005, Basler Lyrikpreis und Friedrich-Hölderlin-Preis (beide 2012), Rainer-Malkowski-Preis (2016) sowie zuletzt Christine-Lavant-Preis (2018) und Schweizer Grand Prix Literatur (2024). Bei Haymon: Am Fuß des Kamels. Geschichten & Zwischengeschichten (1994, bei HAYMONtb 2010), Kurze Durchsage. Gedichte & Prosa (1995), Jakob schläft. Eigentlich ein Roman (1997, 6. Auflage, HAYMONtb 2013), Kommen Sie mit mir ans Meer, Fräulein. Roman (1998), Garn. Prosa & Gedichte (2000), Adams Kostüm. Drei Erzählungen (2001), Das Turnier der Bleistiftritter. Achtzehn Begegnungen (2003), Löwen Löwen. Venezianische Spiegelungen (2004), LOS. Erzählung (2005, HAYMONtb 2012), Priskas Miniaturen. Erzählungen 1978–1988 (2005), Der gestillte Blick. Sehstücke (2007), Der Argentinier. Novelle (2009, HAYMONTB 2016), Aus dem Staub. Gedichte (2010), Unerwarteter Verlauf. Gedichte (2013), Helios Transport. Gedichte (2016), zusammen mit Nora Gomringer, Marco Gosse, Annette Hagemann und Ulrich Koch Flüsterndes Licht. Ein Kettengedicht (2017) und der Prosa- und Lyrikband firma. Seit Herbst 2011 erscheint bei Haymon die Werkausgabe Klaus Merz in mehreren Bänden. 2020 ist mit der Erzählung Im Schläfengebiet ein Sonderdruck in bibliophilem Gewand und mit einem Begleitwort von Beatrice von Matt erschienen. 2023 erweiterte er seine Publikationen um Noch Licht im Haus. Gedichte & Kurze Geschichten.
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Markus Bundi
Markus Bundi, geboren 1969, lebt in Neuenhof/Schweiz. Kulturredakteur bei einer Schweizer Tageszeitung, unterrichtet an der Alten Kantonsschule Aarau. Tätig als Autor (zuletzt: „Mann ohne Pflichten". Roman, 2015), Essayist (zuletzt bei Haymon: „Vom Verschwinden des Erzählers. Ein Essay zum Werk von Alois Hotschnig" und „Des Möglichen gewärtig. Ein Essay zum Werk von Klaus Merz", beide 2015) und Herausgeber. 2018 veröffentlichte er sein Essay zur Ästhetik in Franz Tumlers Spätwerk „Wirklichkeit im Nachsitzen". Seit 2011 erscheint unter Bundis Herausgeberschaft die Klaus-Merz-Werkausgabe im Haymon Verlag.